Steinhöring

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Deutschland

Bayern

Bez. Oberbayern

Lkr. Ebersberg (Gem.) (VGs)


Wappen

DE: Geteilt von Silber und Blau; oben ein schwebender schwarzer Steinbockrumpf, unten ein waagrechtes silbernes Posthorn.

Flagge

Eigene Grafiken

GDA

  • 9.12.1986: Gemeinderatsbeschluß: Annahme einer Fahne (15:0). Dabei wird die Variante mit Wappen im Kreis bevorzugt (9:6), alternativ Wappen im Sechseck.
  • 19.12.1986: Brief Landratsamt an GDir: Gemeinde will Fahne.
  • 26.2.1987: Brief GDir (Uhl) an Landratsamt: Wappen muss aufgelegt werden; Wappen im Kreis nicht zulässig.
  • 14.4.1987: Gemeinderatsbeschluß (13:0): Fahne mit direkt aufgelegtem Wappen.
  • 30.4.1987: Brief Landratsamt an GDir: Gemeinderatsbeschluß und Zeichnungen.
  • 12.5.1987: Gutachten GDir (Uhl): Blau-Weiß-Schwarz; soll mit Wappen geführt werden.
  • 29.9.1987: Urkunde von Regierung von Oberbayern: Die Fahne zeigt drei Streifen in der Farbenfolge Blau - Weiß - Schwarz; sie soll mit aufgelegtem Wappen geführt werden.

Kreisarchiv Ebersberg

  • 31.7.1986: Brief Gemeinde an Landratsamt: Gemeinde will Fahne; Bitte um Mitteilung, wie diese zu beantragen ist.
  • 12.8.1986: Aktenvermerk (Lindauer): in Telefonat mit GDir (Heydenreuter) wird Blau-Weiß-Schwarz vorgeschlagen (weiß-schwarz und weiß-blau abgelehnt), am besten mit dem Wappen in einem weißen Feld oben.
  • 12.8.1986: Brief Landratsamt an Gemeinde: erklärt Prozedere, schlägt Blau-Weiß-Schwarz vor.
  • 9.12.1986: Gemeinderatsbeschluß: Annahme einer Fahne (15:0). Dabei wird die Variante mit Wappen im Kreis bevorzugt (9:6), alternativ Wappen im Sechseck.
  • 11.12.1986: Brief Gemeinde an Landratsamt: Gemeinderatsbeschluß und Fahnenskizzen.
  • 19.12.1986: Brief Landratsamt an GDir: Gemeinde will Fahne.
  • 26.2.1987: Brief GDir (Uhl) an Landratsamt: Wappen muss aufgelegt werden; Wappen im Kreis nicht zulässig.
  • 18.3.1987: Brief Landratsamt an Gemeinde: Wappen muss aufgelegt werden; Wappen im Kreis nicht zulässig.
  • 14.4.1987: Gemeinderatsbeschluß (13:0): Fahne mit direkt aufgelegtem Wappen.
  • 22.4.1987: Brief Gemeinde an Landratsamt: Gemeinderatsbeschluß und Fahnenskizze.
  • 30.4.1987: Brief Landratsamt an GDir: Gemeinderatsbeschluß und Zeichnungen.
  • 12.5.1987: Gutachten GDir (Uhl): Blau-Weiß-Schwarz; soll mit Wappen geführt werden.
  • 27.5.1987/10.6.1987: Brief Gemeinde an Reg. Oberbayern (über Landratsamt): Antrag auf Genehmigung.
  • 29.9.1987: Urkunde von Regierung von Oberbayern (230-1347 EBE 2/87): Die Fahne zeigt drei Streifen in der Farbenfolge Blau - Weiß - Schwarz; sie soll mit aufgelegtem Wappen geführt werden.
  • 23.10.1987/19.10.1987: Kurzantwort Landratsamt an Gemeinde: als Fahnenfirma ist Kattan in Regensburg bekannt.

Ebersberger Zeitung

Zwei Entwürfe für eine Gemeindefahne wurden dem Steinhöringer Kommunalparlament auf seiner jüngsten Sitzung vorgelegt. Diese Fahne soll in den Farben des Wappens (schwarz, weiß und dunkelblau) gehalten sein und in der Mitte das Gemeindeemblem tragen. In einem Entwurf steht das Wappen auf einem weißen Kreis, bei der Alternative auf einem weißen Sechseck. Die Räte favorisierten dabei die Fahne mit einer runden Mittelfläche. Als Hoheitszeichen werden die Entwürfe jetzt der Regierug von Oberbayern zu Genehmigung vorgelegt.

(aus: Ebersberger Zeitung 11.12.1986: "Gemeindefahne für Steinhöring")

Ebersberger Neueste Nachrichten

STEINHÖRING - Wenn an Feiertagen oder bei festlichen Anlässen im Landkreis die Fahnen gehißt werden, dann können wachsame Augen feststellen, daß sich in Steinhöring eine Neuerung ergeben hat: Neben der Bundes- oder Bayernfahne wird künftig die gemeindeeigene Flagge in Blau-Weiß-Schwarz im Winde flattern. Die Regierung von Oberbayern hat den Steinhöringern nämlich gestattet, eine eigene Fahne anzunehmen, wie andere Landkreis-Gemeinden sie schon seit längerer Zeit haben.
Ganz einfach ist es für die Steinhöringer nicht gewesen, an ihre Fahne zu kommen. Denn mit ihren ersten Vorschlägen blitzten sie bei den staatlichen Heraldikern, die die Entwürfe prüfen, erst einmal ab. Auf der Fahne hätten Bürgermeister Karl Stabernak und sein Gemeinderat ganz gern das Gemeindewappen in einem weißen Kreis oder einem weißen Sechseck gesehen. Doch daraus wurde nichts, der Entwurf kam nach Steinhöring zurück mit dem Hinweise, daß das Wappen direkt auf die Fahne aufgelegt werden muß, und zwar ohne irgendeinen zusätzlichen Hintergrund. Der Bürgermeister mußte nachsitzen und den Heraldikern neue Entwürfe vorlegen, so daß für Wirtshausbesuche nur noch wenig Zeit blieb, wie einige Gemeinderäte frotzelten.
Auch bei der Wahl der Faben hatten die Steinhöringer keine Wahl, sie wurden dem gemeindlichen Wappen entnommen und konnten nicht nach eigenem Gusto festgelegt werden, wie Paul Obenberger, der leitende Beamte im Rathaus, auf Anfrage erklärte. Auf die Frage, warum sich die Gemeinde Steinhöring eine eigene Flagge zugelegt hat, weiß er eine einfache Antwort: "Die Fahne ist ein reines Statussymbol."
Nach Vorstellung des Gemeinderats soll sich nicht nur die Gemeinde mit den örtlichen Fahnen eindecken, sondern auch Vereine und Verbände sollen sich das Stück zulegen und bei kirchlichen und weltlichen Feiertagen, wie zum Beispiel der Fronleichnamsprozession, zur Schau stellen. Aber auch Privatleute haben natürlich die Möglichkeit, sich dieses Stück Stoff in den Farben Blau-Weiß-Schwarz mit einer Größe von 300 auf 120 Zentimeter anzuschaffen.

Je mehr, desto billiger

Die Kosten richten sich danach, wie viele Bestellungen bei der Verwaltung eingehen. Die Gemeinde registriert die Wünsche derer, die sich eine Fahne zulegen wollen und gibt dann eine Gemeinschaftsbestellung auf. Bei Abnahme von zehn Stück durch die Gemeinde kann eine Fahne für 195 Mark weitergegeben werden. Bei 25 Stück Abnahme reduziert sich der Preis auf 140 Mark, bei 50 Stück auf 106 Mark. Je mehr Steinhöringer also bestellen, desto billiger wird die Angelegenheit.
Für den Leitenden Beamten Paul Obenberger ist es Ehrensache, daß in seinem Garten ein Fahnenmast errichtet und künftig bei entsprechenden Anlässen die Steinhöringer Fahne gehißt wird. Für alle weiteren Interessenten sei erwähnt, daß ein Stoffmuster bei der Gemeinde vorliegt. Die komplette Fahne mit dem Gemeindewappen im oberen Drittel ist aus Markenpolyester gewebt und kann sogar gewaschen werden. Mitgeliefert wird eine Querstange, die Aufhängeleine und sonstiges Zubehör, den Fahnenmast muß sich allerdings jeder selbst aufstellen.
Ralf Settmacher

(aus: Ebersberger Neueste Nachrichten 13.1.1988: "Steinhöring zeigt nun Flagge. Heraldiker genehmigen der Gemeinde Fahne in Blau-Weiß-Schwarz")

AUF BLAU-WEISS-SCHWARZEM GRUND schmücken Steinbock und Posthorn die nagelneue Fahne der Gemeinde Steinhöring. Unlängst flatterte sie nun zum erstenmal im Wind. Seit Steinhöring vor nunmehr 18 Jahren sein eigenes Wappen bekam, wurde im Gemeinderat mehrfach der Ruf laut, das verliehene Hoheitszeichen mit einer eigenen Flagge zu garnieren. Vergangenen Herbst nun genehmigte die Regierung die Fahne in ihrer jetzigen Form. (...)
ws/Photo:Schmitt-Jemüller

Eigene Fotos und Beobachtungen

03.10.2019: keine Gemeindeflagge am Rathaus, nur Bundesflagge und bayerische Streifenflagge

Eingemeindungen

Quellen und Links